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KWT Kälte-Wärmetechnik AG
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Wärmequelle Luft
Allgemeines Die bis heute verbreitetste Wärmepumpe ist die Luft/ Wasser- Wärmepumpe, welche die Wärme aus der Luft gewinnt. Um die Heizleistung bei tiefen Aussentemperaturen noch erbringen zu können benötigt dieses System eine relativ grosse Antriebsleistung. Oft wird zudem eine elektrische Zusatzheizung zugeschaltet. Die von der Aussenluft durchströmten Alu- Lamellen im Wärmeaustauscher vereisen durch das Ausscheiden von Wasser aus der Luft und es muss zusätzlich Energie aufgewendet werden um das angesetzte Eis sporadisch abzutauen. Die Leistungszahl der Luft/ Wasser- WP schwankt zwischen 1,5 und 3,5. Aufgrund der niedrigen Anlagekosten wird dieses System am häufigsten eingesetzt.
Direkt Luft steht kostenlos zur Verfügung, wobei das Wärmeangebot in Zeiten höchsten Wärmebedarfs minimal ist und eine Zusatzheizung notwendig macht, anlagetechnisch sind zudem aufwendige Abtaumassnahmen erforderlich. Um einen effizienten Wärmepumpenbetrieb zu gewährleisten werden grosse Verdampfer und hohe Luftmengen benötigt, was störende Geräusche verursachen kann.
Indirekt Eine Nutzung der Sonneneinstrahlung ist mit Betonabsorbern, Energiezäunen, Energiesternen etc. möglich. Soleführende Rohre werden dabei zum Beispiel in konstruktive oder gestalterische Betonfertigteile eingegossen und so die Speicherwirkung der grossen Masse genutzt.
Kontrollierte Wohnungslüftung Die Aussenhüllen moderner Gebäude im Minergiestandard sind nahezu luftdicht. So wird die Luftqualität im Gebäudeinnern durch Zwangsbelüftung realisiert und in gleichem Masse muss warme Abluft nach aussen abgeführt werden. Hier bietet sich eine WP zur Rückgewinnung der Wärme aus der Abluft an.
Klimaanlagen, Heiz- und Kühlbetrieb Besonders im privaten Bereich werden immer häufiger kleine Split- Klimaanlagen verwendet, wobei die meisten ebenfalls für den Heizbetrieb konzipiert sind. Durch Kreislaufumkehr wird der Verdampfer zum Kondensator und umgekehrt, was die wahlweise Nutzung der Kalt- oder Warmseite der Anlage ermöglicht. |